40 Jahre IGS LINDEN 
Vorverkauf CAPITOL-Fête 7.10.2011 - Tel. 168-45620 (Fr. Heine)
 
12.10.2011 "Vom Werden und Wachsen des Hauses am Berg" - bejubeltes Lehrer-Kabarett zum Jubiläum

Es waren nicht nur äußerst unterhaltsame und vom Publikum begeistert aufgenommene, sondern auch in mehrfacher Hinsicht denkwürdige Aufführungen, diese zwei Abende mit dem Theaterstück Vom Werden und Wachsen des Hauses am Berg am 5. und 12. Oktober 2011 (hier sehen Sie Fotos von der Premiere).

Zum einen präsentierten auf der Bühne einmal nicht Schülerinnen und Schüler, sondern deren Lehrerinnen und Lehrer ihre schauspielerische und musikalische Arbeit. Zum anderen verabschiedete sich sozusagen – in seinem letzten Schuljahr – der Autor der IGS Linden schlechthin, Rolf Hackmann, auf seine unnachahmliche Weise. Und schließlich gab's für alle, die sich wehmütig, ärgerlich oder schmunzelnd erinnern, und auch für jene, die sich als Jüngere kaum vorstellen können, was sich so ereignen kann in 40 Jahren, die Geschichte der Schule und der Pädagogik im Zeitraffer.

Wer in die Gesichter der Akteure schaute, konnte bemerken, dass sich da einiges mischte: ätzender Spott oder Kopfschütteln ob so mancher Absurditäten, aber auch eine fast trotzige Sympathie für jene Einrichtung, die (nicht nur ihr Berufs-) Leben prägt – und vor allem: Lust am Spiel! Wenn Rolf Hackmann selbst als Narr bzw. „Moderator“ den Fortgang antreibt oder schelmische Kommentare gibt, zeigt sich dies ebenso wie beim schrägen Auftritt des „Methodenpapstes“ Klippert alias Horst Grillo (inkl. verblüffendem Zauberkunststück!) samt naiv-anhimmelnden bzw. kritisch-intellektuellen Interviewern Liane Fischer und Karsten Böger, bei der so engagierten wie abstrusen, gesamtkonferenzähnlichen Diskussion über einen alternativen Schulnamen nebst Auftritt der Amtspersonen Arno Nühm und Theo Retisch (behördig und medienprofessionell: Liane Fischer und Horst Grillo) ebenso wie beim Brainstorming über die passenden Namen der „Kronrats“-Mitglieder, beim Running Gag des zeitfensterputzenden und über die Bühne wirbelnden Volkmar Alms ebenso wie bei den Litaneien über Erfolge und Vorzüge der Schule am Ende beider Akte – und während der gesamten knapp zwei Stunden bei den Wortgefechten zwischen „Veteranen“ und Neu-IGSlern: Renate Bastian, Angela Drescher und Karsten Böger gaben nostalgisch, kämpferisch oder abgeklärt die älteren, Anne Reinke, Benjamin Drobeck und Sascha Schwarze frech, engagiert oder einfach cool die jüngeren Kolleg/innen des "Hauses am Berg". Dass dessen Anfänge offenbar in einem verklärenden Dunst liegen, bringt Letztere auf die Palme, während zeitgeistbedingte Hypes die Ersteren an dunkle Zeiten erinnern ("Angst vor der Heiligen Inklusition"). Einig waren sich Alt und Jung darin, dass sie und ihre Arbeit "nicht umsonst zu haben" sind - der im Chor effektvoll skandierte Slogan am Ende des ersten Teils hatte zwar etwas von einer Karikatur (einer Demo), spiegelte aber auch unverkennbar jene Bitterkeit oder Wut wider, die Pädagogen angesichts der gesellschaftlichen Realität überkommen kann.

Zum Stück gehörte untrennbar die Musik, in atmosphärischer wie in dramaturgischer Hinsicht. Die ersten lauten Lacher gab’s beim Sprechchor „Ach damals ... was waren das für Zeiten!“, gefolgt von jenen beim szenischen „Dadideldum, der Kommissar geht um“ (Falco) als Anspielung auf die Begrüßung eines11_Vom_Werden2 kommissarischen Schulleiters in den 80er Jahren; genüsslich wurde die Methodenmanie à la Klippert mit Anleihen bei TV-Serien- („Flipper“) und Volksmusik („Es klappert die Mühle...“) zelebriert, und den musikalischen Höhepunkt bildete eine Art DDR-Hymnen-Entlarvungs-Potpourri zum Mauerfall 1989. Alle Texte, auch zu den Schluss-Stücken, „House of Linden Hill“ und „Nur am Berg...“ (nach „Only You“), stammen aus Rolf Hackmanns spitzer Feder, die Chor-Arrangements schrieb Marcus Altmann. Ergänzt wurde der Auftritt des stimmschönen und -gewaltigen Lehrerchors durch solistische Einlagen von Jürgen Morgenstern, der souverän und voluminös so Unterschiedliches zum Besten gab wie das „Drogeneinstiegslied“ Hannes Waders („Cocaine all round my brain“) und die Arie „Auf zum Kampfe“ aus Mozarts „Entführung aus dem Serail“. Und schließlich steuerte Horst Grillo an einigen Stellen passende Trommel- und Gitarrenklänge bei.

Ins rechte Licht gerückt wurde das „Werden und Wachsen“ durch Christian Nolting, der die Scheinwerfer im Forum eingerichtet hatte und, schieberregelnd am Mischpult, den Akteuren jederzeit das Gefühl gab, in der richtigen Szene zu sein.

Rudi Pohls von den Akteuren am Schluss des Abends enthusiastisch gefeierte Regie bescherte dem Publikum alles, was man von einem kabarettistischen Theaterabend erwarten kann: Tempo und „Verschnaufen“, nötige Schärfe und melancholische Anwandlungen, groteske Choreografien – und ein augenzwinkernd jubelndes Finale.

Großes Kino!
(M.A.)

Hier sehen Sie Eindrücke von der Premiere: http://galerie.igs-linden.de/kabarett2011/

 
07.10.2011 Viel Programm und ausgelassenes Feiern am 7.10. im CAPITOL

Die Fête zum Abschluss der Festwochen anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der IGS Linden fand im CAPITOL statt. Den großen äußeren Rahmen rechtfertigten nicht nur Hunderte von Gästen - neben aktuellen vor allem viele ehemalige Kolleg/innen und Schüler/innen -, sondern auch ein vielfältiges, abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm. (Genießen Sie hier im Video einige Kostproben!)

Es wirkten mit: Sheyda Schorr (voc+git), eine Gruppe der Tanzschule AMARO sowie Leon & Nemo von CirCo als gegenwärtige, Philip Meyhöfer (Jonglage & Beatbox) und Gesa Süllow (DJane Miss Gizzle) als ehemalige Schüler/innen - aber auch die Kolleg/innen Nicola Helmich (Gesang), Rudi Pohl (Sketch), Christoph Münzer & Marcus Altmann (git/p, Band SONJA), Horst Grillo (als "Animator"), Jens Roll (Dia/Video-Show), Hans Gierschik (p, Band SOULFIGHTER) sowie der Lehrerchor (Songs vom Kabarettabend am Mittwoch).

Neben dem Programm bestimmte die von Schulleiter Christoph Walther eröffnete große Party vor allem das ausgelassene Tanzen, zwischendurch und noch mehr in den Stunden nach Mitternacht.

 
Das Schulfest der IGS Linden 2011 als Beitrag zum Jubiläum

Das Schulfest der IGS Linden am 30. September stand ganz im Zeichen des vierzigjährigen Schuljubiläums. Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor in Projekttagen Programmpunkte vorbereitet, um einen Überblick über die Geschichte der Schule und die Vielfalt des Schullebens zu geben.

Weil der Platz für alle Angebote im Schulgebäude nicht ausreichte, waren auf dem Schulhof zusätzlich 13 schneeweiße große Pavillons aufgebaut. Hier boten vor allem die Schülerinnen und Schüler des 6. bis 8. Jahrgangs einen Einblick in ihre Projekte. Ökologische Themen wie „Mikrokosmos Insekten“ oder „Waldstationen der Eilenriede“ zogen Erwachsene und Kinder gleichermaßen an. In einigen Pavillons gab es auch Service- und Mitmachangebote: Neben der Cocktailbar der 8c waren der Verkaufsstand von Glückskeksen der 6f, das Quizstudio der 9b und die Apfelsaftpresse der 10f beliebte Anlaufstationen für die mehr als 800 Besucher, die sich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulhof und im Neubau – dem „Großen Haus“ der Schule – drängten.

Die Besucher erwartete gleich in der Eingangshalle ein besonderer Blickfang: eine Fotowand von 15 Metern Länge mit den Abbildungen der Klassen, Schüler und Lehrkräfte seit 1971. Selbst für manch einen neu eingeschulten Fünftklässler konnte der Blick auf die Wand zum Aha-Erlebnis werden, wenn er Mama oder Papa auf einem Klassenfoto von1999 oder gar den Opa auf einem von 1971 entdschulfest2011-2eckte.

Hier wurde auch eine Buchversion der Bilder angeboten - neben der offiziellen Festschrift und einer druckfrischen Zeitung zum vierzigjährigen Bestehen der IGS Linden, geschrieben und gestaltet von Schülerinnen und Schülern der 8d.

Das Non-stop-Bühnenprogramm bestand aus einer bunten Folge von Zirkusdarbietungen, Versteigerungen von Büchern, Linden-Fotos und Bildern aus dem Unterricht sowie musikalischen Aufführungen der 6e und einem Spiel der 9c.

Publikumsmagnet war neben der Vorführung einer „Kettenreaktionsmaschine“ durch die 8f die Pappfigurenausstellung „Viele Länder – eine Schule“: Auf 45 Quadratmetern waren die Porträts von Schülerinnen und Schüler mit ganz unterschiedlicher Herkunft zu sehen, die aber alle an der IGS Linden zu Hause sind. Als besonders eindrucksvoll empfanden es die Besucher, wenn sich eine Person aus dem Kreis der „Pappkameraden“ löste und als Mitschöpfer der Ausstellung zu erkennen gab.

Über viele weitere Angebote, Aufführungen und Ausstellungen, die aus dem Projektunterricht von Jahrgang 5 bis 10 hervorgegangen waren, könnte berichtet werden: Ein Blick auf den Programmzettel (rechts) informiert über Fülle und Vielfalt der Projektergebnisse, die im Rahmen des Schulfests präsentiert wurden. Bilder vom Fest sehen Sie hier.

Die Sek. II hatte die Projektwoche morgens mit einer Präsentation auf dem Schulhof der Nebenstelle in der Beethovenstraße abgeschlossen. Bilder dazu hier in unserer Fotogalerie.

(C.W.)

 
Die erste Oktober-Woche: Die IGS Linden feiert
Mi, 28.09. & Do, 06.10., 19:00 Uhr Theater-AG: "Das Leben am Catwalk" muss leider entfallen
 
Fr, 30.09.2011, 14:00 - 17:00 Uhr 40 Jahre IGS Linden: Schulfest am Fr., 30.09.2011 von 14 - 17 Uhr
 
 
Das Jubiläumsprogramm 40 Jahre IGS Linden
 
Stadtanzeiger West, 08.09.2011 Schlemmen für den guten Zweck
>> Fotogalerie auf der Homepage der IGS Linden
 
NEUE PRESSE, 08.09.2011 Hannover: IGS Linden feiert Freitag 40 Jahre
40 Jahre IGS Linden – mit einem großen Festakt feiert die Schule am Freitag den Höhepunkt ihres Jubiläums. Sie war 1971 als erste IGS der Stadt gegründet worden.
Hannover. Eine denkwürdige Konstellation hatte dieses Experiment ermöglicht: „Eine große Koalition“, meint der heutige Schulleiter Christoph Walther. „Es herrschte Bildungsnotstand, es fehlte qualifizierter Nachwuchs.“ Konservative und Unternehmer hätten in dieser Situation mit der SPD an einem Strang gezogen. Alle hielten es für nötig, auch Arbeiterkinder zu qualifizieren.

Gleichheit der Bildungschancen unabhängig von der Herkunft war denn auch das erklärte Ziel der IGS. Soziale Integration statt Elitenbildung, optimale Förderung, Selbstbestimmung und Emanzipation. „Es ging darum, Demokratie in der Schule zu lernen“, so Walther. Und die engagierten Lehrer, die sich dafür zusammenfanden, hatten teils ein durchaus antiautoritäres Selbstverständnis.

Das kam spätestens mit dem Regierungswechsel 1976 im Kultusministerium nicht mehr gut an. Viele Lehrer wurden auf Grund des Radikalenerlasses wegen ihrer politischen Gesinnung überprüft. 1978 wurden Stellen gekürzt.

Doch die neue Schulform war bei Eltern beliebt: Schon im ersten Jahr wurden 603 Kinder angemeldet, nur 240 konnten aufgenommen werden, und auch das nur, weil die Stadt die Bildung von acht statt der geplanten sechs Klassen beschlossen hatte.

Die notenfreie Schule war einmalig. Von vorneherein war sie als fünftägige Ganztagsschule konzipiert, zwei Nachmittage wurden für AGs genutzt. Zum pädagogischen Konzept gehörte damals auch Großgruppenunterricht mit rund 100 Kindern. Da dafür kein passender Raum vorhanden war, fand der in der Pausenhalle statt.

Raumnot war ein ständiger Begleiter. Als 1975 mit dem Erweiterungsbau begonnen wurde, musste die Schule für zwei Jahre komplett ins Schulzentrum Mühlenberg umziehen. Für die Oberstufe dauerte dieses Exil sogar fünf Jahre, bevor sie das Gebäude in der Beethovenstraße beziehen konnte, in dem sie noch heute untergebracht ist.

 
02.07.2011 Großer Festumzug & Fest der Kulturen am 2.7.

Das Wetter spielte am frühen Nachmittag noch mit, so war der große Festumzug am Samstag, den 2. Juli, ein Erfolg: Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der IGS Linden zogen in einem langen Zug von der Schule über die Stationen Freizeitheim Linden und FAUST zum Küchengarten, wo ein "Fest der Kulturen" die Jubilare Freizeitheim (50 Jahre), IGS (40 Jahre), DGB-Chor (30 Jahre), FAUST (20 Jahre) und Interessengemeinschaft Ahrberg-Viertel (10 Jahre) zusammenführte. Im Laufe des Tages regnete es dann leider immer heftiger - schade für die vielen Darbietungen, denen mehr Zuschauer zu wünschen gewesen wären.

Einen kurzen Eindruck vom Festumzug in bewegten Bildern gibt's hier, einen ausführlichen hier - und Fotos in unserer Galerie. Außerdem hat auch die HAZ berichtet (hier zu lesen).

 
Kein Sommerfest, aber .... Küchengartenfest am 02.07, 15:00 Uhr... Fete im Capitol am 07.10.
In diesem reichlich gefüllten Jubiläumsjahr wird es in der Beethovenstraße ausnahmsweise nicht das gewohnte Sommerfest am letzten Freitag im Schuljahr geben - es tut uns leid, es ist nicht drin.
ABER: Kommt einen Tag später, am Samstag, den 2. Juli, ab 15 Uhr, zum gemeinsamen Fest aller Lindener Jubiläums-Gruppen zum Küchengarten (Festumzug ab 14 Uhr an der IGS Linden). Und nicht zuletzt gibt es unsere Festwochen Ende September / Anfang Oktober (siehe oben das Programm) - mit dem großen Abschluss der Fête im CAPITOL am 7.10. Bitte vormerken und Karten bestellen!
 
Die IGS Linden feiert ihr 40 jähriges Jubiläum - mit einem großartigen Programm - Festumzug am 2. Juli 14.00 Uhr

Route des Festumzugs am 2. Juli 14.00 Uhr
Sammeln und Start im Von-Alten-Park am Spielehaus und zwischen IGS-Linden und der Martinskirche:
Am Lindener Berge – Nieschlagstraße – Rodenstraße – Noltestraße – Bethlehemplatz – Weckenstraße – Windheimstraße - FZ Linden - über den Parkplatz auf die Limmer Straße – Leinaustraße – Zur Bettfedernfabrik - FAUST – Walter-Ballhausestraße – Stärkestraße – Fortunastraße – Fössestraße – Küchengartenplatz
Auflösung: Wiese am Küchengarten
Teilnehmende Gruppen
- VamosSambar mit Banner der IGS-Linden
- Lindwurm des 9. Jahrgangs
- 5. Jahrgang mit Bewegung und Stomp
- Picknickdach des Beratungsbereichs + Picknicktisch der Sek II
- 8. Jahrgang mit Teufelsgeigen, organisiertem Lärm und „behütet“
- Tänzer und Trommler aus Ghana
- 6. Jahrgang mit verschiedenen Musikinstrumenten
- 7. Jahrgang als Regenbogen
- Banner „150 Jahre junges Linden“, Ahrbergviertel, DGB-Chor mit Mitsingliedern
- SekII-Schüler, Eltern und Freunde der IGS
- ab dem FZ Linden schließen sich weitere Gruppen an.
Schülerinnen und Schüler aus der 8 a stellen Schilder zur Orientierung auf beim Aufbau.
Es wird aufgebaut im VonAlten Garten ab 13 Uhr. Wir werden natürlich von der Polizei begleitet. Schülerinnen und Schüler aus der SekII helfen beim Suchen des richtigen Platzes und begleiten als Ordner den Zug, um schwierige Stellen zu überwinden.

 
Musik- und Kulturfest am Küchengarten mit vielfältigen Kinderaktionen ab 15:00 Uhr
Musik- und Kulturfest am Küchengarten mit vielfältigen Kinderaktionen
Lindenerinnen und Lindener aus aller Welt laden ein zum zweiten großen Stadtteilfest
Am 2. Juli 2011 präsentiert sich Linden von seiner interkulturellen Seite. Beim "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" erwartet die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein vielfältiges Programm, bei dem das Mitmachen im Vordergrund steht. Darüber hinaus gibt es auf der Bühne auch zahlreiche Darbietungen zum Zugucken. Alle Akteurinnen und Akteure des bunten Stadtteilfestes repräsentieren mit ihren musikalischen, spielerischen und informativen Angeboten das diesjährige Motto "Linden - unser Zuhause".

Bereits um 13 Uhr startet ein Festumzug mit Musik im Von Alten Park, der um 15 Uhr auf dem Küchengartenplatz eintreffen wird. Seine Route verbindet die fünf Einrichtungen, die dieses Jahr unter dem Motto "150 Jahre junges Linden" Jubiläum feiern: 50 Jahre Freizeitheim Linden, 40 Jahre IGS Linden, 30 Jahre DGB-Chor, 20 Jahre Faust und 10 Jahre IG Ahrbergviertel.

 
"Urbane Choreografien" am Samstag, 02.07., 16:50 auf dem Küchengarten
ein Projekt zum Jubiläum - 40 Jahre IGS Linden

1. Projektidee: Zwei Schulen möglichst jedes Schuljahr

"Urbane Choreografien" ist ein integratives Tanzprojekt für Jugendliche, das für die Einübung kultureller Toleranz, Kommunikation und Chancengleichheit steht.
Es soll die verschiedenen Schülergruppen/ Jugendlichen zusammenführen und so die Begegnung zwischen verschiedenen Lebensweisen und - Perspektiven ermöglichen. "Urbane Choreografien" soll bestehende Vorurteile zwischen Gruppen bzw. Menschen, die im Alltag möglicherweise nur wenige Berührungspunkte haben, abbauen und diese in ein vertrauensvolles und voneinander profitierendes Miteinander verwandeln.
Die Grundidee ist, dass in unserer heutigen Welt alle Schülerinnen und Schüler mehr Bewegung, mehr Fantasie, mehr gemeinsame positive Körpererfahrungen brauchen und dass dazu Tanz und das Bilden von lebenden Skulpturen beitragen kann.

2. Ziel und künstlerische Intention

Das Ziel ist vor allem, kreative urbane Tanzperformances in den Straßen des jeweiligen Stadtteiles in Hannover, durchzuführen. Im Rahmen einer regulären "Arbeitsgemeinschaft Tanz" würde dies ein kreatives, fächerübergreifendes Angebot im "normalen" Schulunterricht. Die künstlerische Intention ist es, in den Schülerinnen und Schülern schlummernde Potenziale zu wecken, zu fördern und sie zu völlig neuen Aktivitäten und künstlerischen Ausdrucksformen zu ermuntern.
Maximal ca. 20 Schülerinnen und Schüler sollen öffentliche Räume entdecken, ihre Raumstrukturen erkennen, diese "ertanzen" und durch Bewegung und Choreografie hervorheben.
Das geplante Projekt ermöglicht Jugendlichen einen ungewöhnlichen Zugang zum Tanz, zur Stadt und ihren Straßen und mit der Ausdruckskraft ihres Körpers ihre Umwelt neu zu erleben.
Das ist kein gewöhnlicher Spaziergang - es ist ein sich bewegender Parcours, dessen Bewegungen der Zuschauer verfolgen kann, um sich damit selbst durch öffentliche und halböffentliche Räume fortzubewegen. Eine Kette schnell gebildeter Körper-Skulpturen eröffnet neue Perspektiven und Einblicke, sie zeigt dem Publikum die urbanen Strukturen und daraus resultierende Bewegungsmöglichkeiten auf. Zuschauer und Passanten werden dazu eingeladen, über ihr Umfeld und ihre Bewegungsgewohnheiten nachzudenken.
Im Vordergrund steht, verstärkt das Interesse der Jugendlichen an Kultur zu wecken, sie zu eigener Kreativität anzuregen und sie damit auch gezielt und intensiver an das kulturelle Leben in der Stadt heranzuführen.

3. Konzeption

Die AG soll mindestens ein ganzes Schuljahr laufen. Rechnet man das erste Schulhalbjahr als Eingewöhnung-, Beginn- und Trainingsphase in Räumen, so kann im zweiten Schulhalbjahr - je nach Wetter - früher oder später begonnen werden, mit Tanz und Übungen ins Freie und in den Stadtteil zu gehen.
Der wöchentliche Zeitaufwand beträgt in der Regel zwei Schulstunden. Es wird mit intensivem Körpertraining aus Elementen des Modernen Tanzes, des Hip Hop,
Street Dance und der Kontaktimprovisation gearbeitet. Mögliche "Tanz-Orte" werden erforscht und ausgewählt. Diese liegen in der Regel außerhalb der Schule: der Schulweg, Freizeitorte der Schülerinnen und Schüler, öffentliche Räume wie z. B. Haltestellen, Einkaufspassagen, schmale Gassen, Fußgängerzone, Gänge,Treppenhäuser, Brücken etc.
Einzelne Choreographien werden vor Ort erarbeitet. Wichtig dabei ist immer das Ziel, gemeinsam sich zu bewegen und schließlich eine "lebende Skulptur" vor Ort zu bilden, die den Ort verfremdet, ihn kommentiert oder auch "schmückt", Passanten anspricht, ermuntert, in einen Dialog zieht. Abschlusspräsentationen an zentralen Plätzen des Stadtteils sind integraler Bestandteil der Arbeit.
Selbstverständlich soll die AG-Arbeit auch in das Schulleben hineinwirken, z. B. Durch Teilnahme an Festen, durch Aufführungen einzelner Performances, die sich dafür eignen, oder durch Aktionen auf dem Schulhof in der Pause etc.

4. Realisierung

Alles kreist um das Thema der Zurschaustellung des Körpers im öffentlichen Raum. Das Projekt soll zeigen, dass Kunst und kulturelle Bildung auf einem hohen Qualitätsniveau für die Jugendlichen keine Frage der Herkunft und des sozialen Umfeldes ist.

Das Projekt umfasst eine Reihe von kurzen Tanzperformances, die die ausgewählten Standorte zum Bühnenraum werden lassen.
Aus den 20 Schülern und Schülerinnen einer Schule werden Gruppen gebildet, die an den ausgewählten Punkten der Stadt ihre Tanzsequenz präsentieren. Mal stapeln sie sich wie Pappkartons, klemmen sich kopfüber zwischen Laternenpfähle, "verkleiden" mit ihren Körpern einen Brunnen oder quetschen sich hinter eine Laterne oder Mauer.
Aus ruhenden Körperskulpturen werden dynamische sich bewegende lebendige Körperbilder, die sich je nach räumlicher Konstellation immer wieder verändern.
Die Energie der Körperbilder verstärkt sich durch ihre bunte Kleidung. Sie bringen Farbe in die grauen Straßen, in die schmalen Lücken zwischen Häusern.
Es wird angestrebt, mit einem Assistenten zu arbeiten, so wäre die Arbeit in kleineren Gruppen außerhalb der Schule leichter möglich.

Orte: Öffentliche Präsentationen

" Fünf Aufführungen an einem Tag
" Dauer einer Aufführung -ca 20 Minuten
" Jede Schule tritt an drei unterschiedlichen Orten.
Fünf Orte:
FZH Linden/Gelände (Jubiläum 150 Jahre junges Linden )
Kulturzentrum Faust e.V./Gelände (Jubiläum 150 Jahre junges Linden )
Ahrbergviertel (Jubiläum 150 Jahre junges Linden )
Georgsplatz
Abschlussaufführung mit allen Beteiligten
"Ein Fest für junge Leute" in Herrenhäuser Gärten

Zeitraum : Sommer 2011

5. Projektleitung

Mihkail Honesseau, Jg. 1951, geb. In Le Havre, Frankreich:
Tänzer, Choreograph, Dozent, Regisseur. Absolvierte eine klassische Ballettausbildung an der Internationale Ballet Akademie de Paris und Modern Tanz an der Scola Kantorum in Paris und an der Folkwanghochschule Essen.
Bekam zahlreiche Engagements in Frankreich, lebt seit 1978 in Deutschland. Von 1978 bis 1985 war er engagiert beim Folkwang-Tanzstudio Essen. Von 1985 bis 1991 bei der "Laokoon dance group". Von 1993 bis 1998 als Tänzer, Darsteller und Choreograph bei "TeatrKreatur", Berlin. Seit 2005 ist er Mitglied des experimentellen Musik Ensemble Megaphon aus Hannover unter der Leitung der tschechischen Musikerin Lenka Zupkova und ist als Tänzer, Darsteller, Choreograph und Regisseur tätig.
Als freischaffender Künstler Zusammenarbeit u. a. mit Ruedi Haussermann, Rosa von Praunheim, Einar Schleef, Winni Viktor, Robert Wilson.
Als Dozent unterrichtete er u. a. an der Hochschule der Künste Berlin und am Bauhaus, Dessau.
Er führte folgende Projekte schon an Schulen in Niedersachsen durch:
"Zeitgenössische Musik in den Schulen", Musiktheater-Miniaturen, St. Viti-Gymnasium, Zeven, und im St. Franziskus-Gymnasium, Lingen. Jeweils mit einer 10. Klasse.

Zeitraum : Sommer 2011
>> Urbane Choreografien
>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
Sa, 02.07.2011, 15:00 Uhr, Fest der Kulturen am Küchengarten, 16:50 "Urbane Choreografien" (IGS Linden)

Am 2. Juli 2011 präsentiert sich Linden von seiner interkulturellen Seite. Beim "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" erwartet die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein vielfältiges Programm, bei dem das Mitmachen im Vordergrund steht. Darüber hinaus gibt es auf der Bühne auch zahlreiche Darbietungen zum Zugucken. Alle Akteurinnen und Akteure des bunten Stadtteilfestes repräsentieren mit ihren musikalischen, spielerischen und informativen Angeboten das diesjährige Motto "Linden - unser Zuhause".

Bereits um 13 Uhr startet ein Festumzug mit Musik im Von Alten Park, der um 15 Uhr auf dem Küchengartenplatz eintreffen wird. Seine Route verbindet die fünf Einrichtungen, die dieses Jahr unter dem Motto "150 Jahre junges Linden" Jubiläum feiern: 50 Jahre Freizeitheim Linden, 40 Jahre IGS Linden, 30 Jahre DGB-Chor, 20 Jahre Faust und 10 Jahre IG Ahrbergviertel.

Das Bühnenprogramm bietet spanischen Gesang und türkisches Gitarrenspiel, Chorgesang und Rapper, eine Liedermacherin und eine Reggae-Band sowie urbanen und orientalischen Tanz. Im Zirkuszelt können sich Kinder beim interaktiven Zirkus als Akrobaten oder Zauberer versuchen und die Capoeira-Show bestaunen.

Im dreirädrigen Piaggio-Transporter "Die Bücherbiene" gibt es nicht nur die von Kindern und Erwachsenen aus Linden selbst hergestellten Bücher anzusehen, sondern es wird auf dem Fest auch ein neues Buch gestaltet. Unter dem Motto "Facebook" fertigen die Besucherinnen und Besucher mittels Spiegel, Papier und Farbe Selbstporträts an, die noch vor Ort zu einem Buch für den Bestand der Bücherbiene gebunden werden.

Beim Fährmanns Kinderfest e.V. können Kinder rasante Runden auf der Gokart-Bahn drehen und sich schminken lassen. Am Stand der Ev. Freikirchlichen Baptistengemeinde Hannover-Linden gibt es einen Geschicklichkeitsparcours sowie Rätsel und Bastelaktionen.

Gemalt und gebastelt wird auch beim Familienzentrum der Caritas und der Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V. Zum Mitspielen bei "Labyrinth" und "Maus pass auf" laden die Ev.-luth. Kirchengemeinde Linden-Nord und die Kath. St. Godehard Gemeinde ein. Die Tagesgruppe Löwe nzahn der Stephansstift Ev. Jugendhilfe gGmbH zeigt, wie man Popcorn selbst macht. An den zwei Glücksrädern der LindenLimmerStiftung und der Arbeiter Wohlfahrt OV Linden-Limmer können Kinder viele kleine Preise gewinnen. Luftballons steigen am Stand des Integrationsbeirats Linden-Limmer in den Himmel.

Die kulinarischen Köstlichkeiten sind genauso vielfältig wie das Programm des Musik- und Kulturfestes. Landestypische Spezialitäten bieten die Islamische Gemeinschaft e.V. Jama atun-Nur" und das Kurdistan Volkshaus. International beliebt sind Hot Dogs von Thomas Kopp sowie Bratwurst und Pilzpfanne von der Ferry Eventhall. Zum Nachtisch gibt es hier auch Kaffee und Kuchen und Planet Muffin hat natürlich Muffins im Angebot. Der Fährmanns Kinderfest e.V. mixt Cocktails für Kinder und schenkt Softdrinks aus.

Im Jahr 2009 hatten der Verein Lebendiges Linden e.V. und das Freizeitheim Linden mit vielen Lindener Vereinen das erste "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" organisiert. Es soll Tradition werden, dass Initiativen, die sich für das Zusammenleben der mehr als 70 Nationen engagieren, gemeinsam auf dem Küchengartenplatz auftreten und die kulturelle Vielfalt des lebendigen Stadtteils zeigen.

Neben den Vereinen, die Mitmachaktionen und Kulinarisches anbieten, informieren Can Arcadas e.V., Casa Latina Hannover e.V., DGB Chor, Faust e.V., Freizeitheim Linden, IG Ahrbergviertel, IGS Linden, MISO e.V., Movenyo-Studio für Orientalischen Tanz, Via Linden e.V., Verein für Bildungsmaßnahmen im Arbeits- und Freizeitbereich e.V., und Vietnam Zentrum e.V. an Ständen über ihre Aktivitäten.

Das "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" wird unterstützt von: Lebendiges Linden e.V., Bezirksrat Linden-Limmer, LindenLimmerStiftung, Integrationsbeirat Linden-Limmer, Hannoversche Volksbank, 11 A, Ostland Wohnungsbaugenossenschaft, enercity, Gesellschaft für Bauen und Wohnen, Sparkasse Hannover und Fährmannsfest e.V.

Das Programm auf der Bühne von 15 bis 22 Uhr

15:00 Uhr Eröffnung mit Barbara Knoke (Bezirksbürgermeisterin) und Hans-Jürgen Giesecke (1. Vorsitzender Lebendiges Linden e.V.)

15:20 Uhr Hanuta Kinderchor

16:00 Uhr DGB-Chor

16:30 Uhr Türkisches Gitarrenspiel mit Cengiz Akatas

16:50 Uhr Tanzprojekt "Urbane Choreografien"

17:10 Uhr Spanischer Gesang der Baptistengemeinde Hannover-Linden

17:50 Uhr Orientalische Tanzvorführung des Tanzstudios Movenyo

18:35 Uhr ViVa - Theater Version und Varianten

19:00 Uhr Liedermacherin Nina Iacovozzi

19:30 Uhr Hip-Hop und Rap des Jugendzentrums Posthornstraße mit J-Tun und MachDeinDing

20:20 Uhr Reggae/Dancehall mit der Peace Development Crew

Pressekontakt:

Peter Holik, Wilhelm-Bluhm-Straße 45, 30451 Hannover Telefon 0511 2103402, mobil 01520 6923091, E-Mail peter.holik@htp-tel.de


Zu den einzelnen Programmpunkten

15:20 Uhr: Die Grizzly-Bärin Nutella gründete 2007 den Hanuta Kinderchor und arbeitet seitdem kreativ mit Kindern von vier bis neun Jahren, die Spaß am Singen und an Bewegung haben. Die Lieder werden überwiegend von der flauschigen Chorleiterin nach Textideen der Kinder und mit Unterstützung von Biena Monecke und Susanne Behr gedichtet.

16:00 Uhr: Der DGB-Chor Hannover unter der Leitung von Christian Zündel feiert 2011 sein 30-jähriges Bestehen. Der Laienchor des DGB-Regionsverbandes Niedersachsen-Mitte umfasst zurzeit rund 30 Sängerinnen und Sänger. Sie singen Auszüge aus ihrem Jubiläumsprogramm "You'll never walk alone"; dazu gehören unter anderem Lieder aus Griechenland.

16:30 Uhr: Cengiz Akatas gibt im Freizeitheim Linden Gitarrenunterricht. Zusammen mit zwei Schülern spielt er türkische Lieder, die beim Unterricht erlernt wurden.

16:50 Uhr: "Urbane Choreographien" ist ein integratives Tanzprojekt der IGS LINDEN für Jugendliche, das kulturelle Toleranz einübt und für Kommunikation und Chancengleichheit steht. Das Tanzen und das Bilden von lebenden Skulpturen trägt dazu bei, dass Jugendliche mehr Bewegung, Phantasie und gemeinsame positive Körpererfahrungen erleben können. So wandeln sich bestehende Vorurteile in ein vertrauensvolles und voneinander profitierendes Miteinander.

17:10 Uhr: Die Ev. Freikirchliche Baptistengemeinde Hannover-Linden unterhält mit lebhafter Musik. Von Instrumenten begleitet singen die Gemeindemitglieder Lieder auf spanisch.

17:50 Uhr: Das Tanzstudio Movenyo zeigt drei Darbietungen auf der Bühne: Tänzerinnen begleiten sich bei einem libanesischem Popstück selbst mit Zimbeln und führen ein modernes orientalisches Poplied auf. Die Tribalgruppe "Black Pearls" zeigt eine Form orientalischen Tanzes, der von den Kostümen und von der Musik her mittelalterlich anmutet. Anschließend können die Zuschauerinnen und Zuschauer in einer Mitmachaktion Zumba-Schritte erlernen.

18:35 Uhr: ViVa - Theater Version und Varianten ist die Theatergruppe des Kargah e.V. Der Verein kümmert sich um interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit.

19:00 Uhr: Nina Iacovozzi, eine junge Lindener Künstlerin, vereint in ihrem Spiel klassischer Gitarre unter anderem Blues, Folk und arabische Klänge. Ebenso multikulturell singt sie dazu auf deutsch, englisch und italienisch. Ihre Lieder handeln von Reisen, Bewegung und Entwicklung.

19:30 Uhr: Jasmin Riahi macht unter ihrem Künstlernamen J-Tun seit vielen Jahren Musik und ihr Schwerpunkt ist Rap. Die Texte der Lindenerin handeln von Liebesgeschichten und Alltagssituationen.

Die 18-Jährige bekam durch Hip-Hop-Workshops bereits mehrere Auftritte. Nox und Ikarus gehören zur Crew MachDeinDing, einer Gruppe junger Rap-Künstler, die schon als Vorgruppe bekannter Rapper und auch im Ausland aufgetreten ist. Die selbst produzierten Beats von Ikarus (18) sind geprägt von Rocksamples und aktuellem Elektro. In seinen Texten erzählt er von urbaner Jugendkultur. Die Texte von Nox gehen häufig in die politische Richtung. Inspiriert ist der 19-Jährige von Rappern wie KRS-ONE, Spax oder Curse. Auf der Bühne wird er von Background-Sängerin Selina unterstützt.

20:20 Uhr: Im Jahr 2005 gründete Mystical Mo die Peace Development Crew. Zunächst spielten sie Hip-Hop und Funk, entwickelten sich dann aber immer mehr zu einer Reggae/ Dancehall-Band. Sie begleiteten bereits Künstler wie Benjie, Brimstone & Fire und Junior Banton, traten unter anderem beim Weedbeat-Festival, Rock im Grass Festival und Urban Skillz goes Maschseefest auf und waren die Vorband von Nosliw, Jamaram und Dr. Ring- Ding.


Das Programm im Zirkuszelt von 15:30 bis 18 Uhr

15:30 Uhr Interaktive Zirkusshow des Mitspielzirkus Moskito

16:00 Uhr Zirkusmitmachaktionen und Capoeira-Show

17:30 Uhr Interaktive Zirkusshow des Mitspielzirkus Moskito

15:30 Uhr und 17:30 Uhr: Akrobatik, Jonglage, Zauberei und sprühende Komik verschmelzen beim Mitspielzirkus Moskito zu einem turbulenten Spektakel. Mit ansteckender Spielfreude verbindet Christoph Lietz Theater und Zirkus zu einem phantasievollen Programm. Dazu holt er sich auch Artistinnen und Artisten aus den Zuschauerreihen. Im Handumdrehen entstehen kuriose Ideen, die durch ihre Einfachheit bestechen und Platz für die Kreativität der Mitspieler lassen.

16:00 bis 17:30 Uhr: Zwischen den beiden Vorstellungen können Kinder selbst verschiedene Zirkuselemente ausprobieren. Das Capoeira Hannover Center unter der Leitung von Professor Carpone zeigt mit seiner Show, wie sich Musik, Akrobatik und brasilianische Kampfkunst für Kinder und Jugendliche zu einem besonderen Erlebnis verbinden und das Selbstwertgefühl sowie das Miteinander stärken.

Pressekontakt: Peter Holik, Wilhelm-Bluhm-Straße 45, 30451 Hannover, Telefon 0511 2103402, mobil 01520 6923091, E-Mail peter.holik@htp-tel.de

 
06.06. - 10.06.2011 Stadt feiert 40 Jahre IGS im Rathaus

Am Montag, den 6.6.2011, richtete die Stadt Hannover - und allen voran Oberbürgermeister Stephan Weil - eine Feier aus Anlass der inzwischen 40-jährigen Geschichte Integrierter Gesamtschulen in Hannover aus, an deren Beginn die Gründung der IGS Linden stand. Ehemalige (mit Wort- ) und aktuelle Schülerinnen und Schüler unserer Schule (mit künstlerischen Beiträgen) bereicherten maßgeblich diesen Festakt.

Ausführlich berichten darüber die HAZ (hier als pdf) und die Neue Presse (hier als pdf)

Und bildliche Eindrücke finden Sie hier in unserer Fotogalerie!

 
07.06.2011, HAZ Vor 40 Jahren startete die erste Gesamtschule in Hannover
Die Stadt Hannover hat am Montag – wohl zum ersten Mal – ein Schuljubiläum in der Kuppelhalle des Neuen Rathauses gefeiert und damit ein politisches Bekenntnis verknüpft. Vor 40 Jahren ging die Integrierte Gesamtschule Linden an den Start, landesweit als erste Schule dieser neuen Form gemeinsam mit den IGS Langenhagen, Garbsen und Göttingen.
„Die IGS Linden war der Prototyp für eine ganze Serie von Schulen in Hannover“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil. Und wie schon häufiger ließ er keinen Zweifel daran, dass ihm diese Schulform, in der Kinder aller Begabungsstufen gemeinsam lernen, besonders am Herzen liegt. „Wir laufen klar auf ein zweigliedriges Schulsystem mit starken Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen zu.“

Weil erinnerte daran, dass die Entstehung der neuen Schulform von Anfang an mit Streit verknüpft war. „Es ging um eine gesellschaftliche Öffnung. Man wollte sehen, ob Kinder, deren Eltern nicht Abitur gemacht hatten, zu diesem Abschluss geführt werden können.“ Zu diesem Zweck hätten die IGS sich als Ganztagsschulen konzipiert. Inzwischen gibt es neun Integrierte Gesamtschulen in Hannover. Die jüngsten drei entstanden auf Basis einer Befragung, in der sich 2008 rund 44 Prozent der Grundschuleltern eine IGS für ihr Kind wünschten. „Ich glaube, damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht“, sagte Weil. Morgen soll im Schulausschuss eine weitere Elternbefragung auf den Weg gebracht werden. Der Oberbürgermeister kritisierte, dass das überhaupt – anders als für jede andere Schulform – vom Land so vorgeschrieben ist.

Im Juni vor 40 Jahren liefen die Anmeldungen für die erste IGS in Hannover. Das Ergebnis hätten weder Freund noch Feind auch nur annähernd geahnt, sagte Christoph Walther, Leiter der IGS Linden. „Die Eltern von 603 Kindern standen Schlange. Es war, als sei eine Schleuse geöffnet worden.“ Einer Nachbarschule ging der Nachwuchs aus. Und die neue IGS hatte nur Platz für 180 Fünftklässler. Der Rat beschloss, dass die Schule mit acht statt sechs Klassen und damit 240 Kindern starten sollte. „Wir setzen auf ein Lernklima mit möglichst wenig Zeit- und Zensurendruck. Sitzenbleiben gibt es nicht“, sagte Walther. Als neues Ziel soll die Integration behinderter Kinder vorangetrieben werden. „Inzwischen erscheinen die ersten Großeltern mit IGS-Erfahrung bei uns.“

Die waren am Montag nicht da, dafür aber ehemalige Schüler wie Frank Wieneke, Olympiasieger im Judo, Schauspielerin Laura Kolbe, Tanzpädagogin Lalesim Ceylan und Ralf Schnoor, erfolgreicher Cafébetreiber und Günther-Jauch-Millionär. Der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther plädierte in seiner Festrede für Schulen, die nicht ausgrenzen und in denen die Schüler gemeinsam Dinge entdecken und gestalten können. „Man kann nur dann Wissen im Gehirn verankern, wenn ein Mensch sich dafür begeistert.“

Die vier IGS-Absolventen haben in ihrer Schulzeit ähnliches erlebt. „Die Lehrer haben meine Selbstmotivation angeregt. Das ist mir im Sport zugute gekommen“, berichtete Frank Wieneke. Lalesim Ceylan nahm das Gefühl mit, als Einwandererkind kein Außenseiter zu sein. „Meine Eltern konnten mir nicht beim Lernen helfen. Aber die Lehrer waren immer ansprechbar.“ Ralf Schnoor erinnert sich, dass ihm die ersten Monate an der IGS gar nicht gefielen. „Die Schüler konnten machen, was sie wollen. Es gab keine klaren Hierarchien.“ Doch Schnoor akklimatisierte sich schnell und verteidigte fortan seine IGS gegen die Kritik der Freunde vom Gymnasium. „Die behaupteten immer, wir IGS-Schüler würden nichts lernen. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass ich dümmer wäre.“ Und dann lächelt der Mann, der mit seinem Wissen eine Million gewann.

[Bärbel Hilbig]

>> Artikel in der HAZ
>> Themenseite Gesamtschulen
 
06.06. - 10.06.2011 IGS 1971 - 2011: Jahrgänge-Treffen

Am vergangenen Samstag (21.5.2011) haben sich - dank der Initiative des Kollegen Werner Nieporte - ehemalige (und aktuelle) Schülerinnen und Schüler aller 40 Jahrgänge der IGS Linden, also vom 5. Jahrgang des Schuljahres 1971/72 bis zu dem von 2010/11, getroffen.

Sie bereiten voller Energie das Schulfest bzw. das Ehemaligentreffen zum Jubiläum Anfang Oktober vor. Es gibt nun für jeden Jahrgang eine(n) Ansprechpartner(in), damit möglichst viele unserer Ehemaligen vom großen Treffen erfahren - und dann tatsächlich auch nach Hannover zur IGS kommen!

Bei so viel guter Laune (siehe Foto - hier auch größer) sollte eigentlich nichts schiefgehen...

 
31.05.2011 Theater: Kolleginnen und Kollegen proben für Oktober

Wie für alle 40-Jahre-Veranstaltungen der IGS Linden gilt auch für die Theatergruppe aus Kolleginnen und Kollegen: Feiern kommt, wenn vorher gearbeitet wurde… Unter der inspirierenden Leitung von Rolf Hackmann und Rudi Pohl wird z.Z. geprobt, was das Zeug hält. Zuletzt verhalf eine lange Session von mittags bis in den frühen Abend allen 11 Beteiligten dazu, etwas spürbar wachsen zu sehen, das am 5.10.2011 aufführungsreif soll: Vom Werden und Wachsen des Hauses am Berg – eine ganz besondere Art von Beschäftigung mit der Schulgeschichte, die (zu viel kann nicht verraten werden) jegliche Art von Lachen erzeugen wird, idealerweise vom schenkelklopfenden bis zum im Halse steckenbleibenden. Die Probenfotos (und dieser kleine filmische Einblick in pädagogische Details) zeigen das Engagement – bis hin zur Bereitschaft, auch merkwürdigsten Trainingsanweisungen der Übungsleiter zu folgen…

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden