BETRIEBSSIMULATION   Albatros 2005    Albatros 2001    Albatros 2000 
auch Betriebssimulation   und   Albatros

Stadt-Anzeiger West, 09.03.2006 Nachschlag - Albatros AG an der IGS Linden
Vor einem Jahr berichtete der Stadt-Anzeiger über die Albatros AG an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden. Eltern und Lehrer hatten für das Unternehmen Aktien gezeichnet. Dort fertigten fleißige Mitarbeiter jede Menge Postkartenhalter; außerdem gab es das Management, ein Lager und eine Werksküche. Als Direktionsassistentin führte "Frau Schäfer" durch den Betrieb. Doch sie war erst 14 Jahre alt und das Ganze eine "Firma auf Zeit", um den Schülern des achten Jahrgangs einen Einblick in verschiedene Berufe zu vermitteln. An der IGS Linden gibt es das Projekt jetzt seit 14 Jahren. "Es heißt so, weil beim ersten Mal lauter Albatrosse hergestellt wurden", erzählte Schulleiter Christoph Walther. Umso mehr hat er sich jetzt gefreut, dass die IGS Linden für diese Arbeit eine Auszeichnung erhalten hat. Wegen der Realitätsnähe der Albatros AG wurde ihr Anfang des Monats eine von 22 Schulen in der Region Hannover das "Gütesiegel berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule" verliehen. Dieses Mal hatte der Betrieb Klangwindspiele hergestellt. Das Material stifteten erneut die Continental AG und die Metro-Gruppe. Echte Mitarbeiter aus beiden Unternehmen bildeten außerdem die "Firmenspitze" der Albatros AG. An der Schule, in Lindener Geschäften und auf dem Lindener Marktplatz wurden inzwischen alle 120 Windspiele verkauft.  

Betriebssimulation auf der Didacta 2006
Am Dienstag, 21.02. stellt die IGS Linden  in Halle 16, Stand C11, das Betriebssimulationsspiel "Albatros AG" vor.
Didacta IGS 1

Albatros 2005 STADT-ANZEIGER WEST, 10.03.2005
Schüler proben den Betriebsalltag
Foto: Bei der Arbeit am Produktionsstandort Schule: Mateo Jung (links) und Rene Kretschmer. Bedijs
Von Kristina Bedijs
Schon im Foyer der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden hängen Werbeplakate, und an einem Verkaufsstand preisen einige Schüler selbst produzierte Postkartenhalter, so genannte „Card-Keeper“, für 6,99 Euro an. Doch diese Jugendlichen stellten sich zwei Wochen lang nicht als Schüler vor, sondern als Angestellte der Vertriebsabteilung der Albatros AG. An der IGS Linden simulieren die Schüler des 8. Jahrgangs alljährlich die Produktion in einem Betrieb. Wie in einem Schulpraktikum arbeiten sie zwei Wochen lang in einem bestimmten Beruf – nur dass der Betrieb sich direkt in der Schule befindet.
In der Albatros AG gibt es alles, was ein echtes Unternehmen hat: vom Sicherheitsdienst, der die Werksausweise der Angestellen überprüft, bis zur Personalabteilung, die das Gehalt in „Linden-Euro“ auszahlt und für Beförderungen sowie Ermahnungen für Unpünktlichkeit verantwortlich ist. Natürlich gibt es auch eine Produktionsabteilung, wo die Card-Keeper hergestellt werden. Außerdem hat die Albatros AG ein Lager, eine Werksküche, eine tagesaktuelle Zeitung und eine Betriebsleitung. Direktionsassistentin Laura Schäfer, gerade einmal 14 Jahre alt, führt Besucher durch den Betrieb und erklärt die Abteilungen.
In der Werkstatt herrscht Stress: „Die letzte Schicht hat nicht genügend Card-Keeper produziert“, sagt die 13-jährige Produktionsangestellte Merle Westphal, während sie eine Schnur durch die Plastikstäbe zieht und verknotet. „Unser Ziel von 400 Stück werden wir aber erreichen“, glaubt „Frau Schäfer“, die wie alle anderen Angestellten in der Albatros AG gesiezt wird – genauso wie die Abteilungsleiter, die normalerweise Lehrer aus dem 8. Jahrgang sind.
Die fertigen Produkte werden in der Schule verkauft, aber auch am Lindener Markt, in den umliegenden Geschäften und beim Metro-Großmarkt, zusammen mit der Firma Continental einer der beiden Partner der Gesamtschule beim Albatros-Projekt. Christoph Walther, Schulleiter der IGS und Albatros-Direktor, erklärt die Finanzierung des Betriebs: „Die Eltern haben für zehn Euro Albatros-Aktien gekauft. Wenn wir kostendeckend arbeiten, wird das Startkapital zurückgezahlt.“ Das wird wohl gelingen, denn das Material für die Card-Keeper haben zum größten Teil die Firmen Metro und Continental gespendet – Geld braucht hauptsächlich die Küche.

Dort geht auch „Frau Schäfer“ mittags hin, um von ihrem Gehalt Pizza, Chili con Carne, Salat oder Kuchen zu kaufen. Hinterher wird sie eine Belobigung für Hussein Mohamad ausstellen, einen 14-jährigen Produktionsangestellten, der besonders eifrig arbeitet und für eine Verbesserungsidee eine Gehaltserhöhung bekommen soll. Doch jetzt hat auch die Direktionsassistentin erst mal Mittagspause – und Laura Schäfer genehmigt sich ein Stück Kuchen
Albatros
Albatros 2001, 03.-07.09.2001
Das 9. Schuljahr wird der Jahrgang mit einem Paukenschlag beginnen. Die Aktiengesellschaft "Albatros 2001" wurde gegründet und - unterstützt durch die Ausbildungs-Abteilung der Continental AG im Rahmen einer Betriebssimulation in der Albatros-Fabrik die supertollen Magnet-Klemmbretter produzieren.
1. Bewerbung: Dazu mussten sich die Schülerinnen und Schüler mit Beginn des neuen Schuljahres auf die verschiedenen Stellen (Produktion, Sekretärinnen, Kantine, Werksschutz ...) bewerben. Die Bewerbung erfolgte schriftlich. Eingestellt wurde nach einem kurzen Bewerbungsgespräch in der Personal-Abteilung
2. Aktien kaufen: Die Aktien wurden zu Beginn des Schuljahres an Eltern, SchülerInnen, Förderer, LehrerInnen, Klassen zum Ausgabekurs von 10,-- DM ausgegeben, nach Abschluss der Abrechnung werden sie zurückgekauft. Bei Albatros 2000 wurde durch die erfolgreiche Arbeit die Aktien mit 15,-- DM vergütet. SchülerInnen, Klassen und Eltern erhielten den Gewinn, die Lehrkräfte spendeten ihn traditionell dem Förderverein.
3. Gut arbeiten und erfolgreich verkaufen: Je besser die Qualität der hergestellten Waren, desto besser die Chance, die Magnetbretter zu verkaufen. Je weniger Material verschwendet wird, desto niedriger sind die Kosten. Je besser die Werbung ist,desto mehr wird verkauft. Die Arbeit wird im 2-Schichten-Betrieb organisiert, d.h. es wird in einer Früh- und eine Spätschicht gegen, von montags bis freitags. Bei erfolgreicher Teilnahme am Projekt gibt es eine entsprechende Bestätigung, die für Bewerbungen verwendet werden kann.
Lindenblatt 

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Offizielles Werbeplakat der Albatros AG Für eine Woche drehte sich in der IGS-Linden alles um die Vase. In einer Betriebssimulation wurde der Berufsalltag getestet. Der gesamte 9. Jahrgang verwandelte sich in die Albatros-AG. Der Lohn wurde in "Linden-Mark" ausgezahlt, für die sich die MitarbeiterInnen in der betriebseigenen Kantine mit Speis' und Trank versorgen konnten. Man konnte sein (echtes) Geld sogar in Albatros-Aktien anlegen, die im Frühjahr 2001 ausgezahlt werden sollen. Für 15 DM war die Vase überall zu haben.
hs
Eindrücke aus dem Arbeitsamt Linden
Stadt-Anzeiger WEST 28.9.2000
Frauenbenachteiligung im Betrieb?
Eindrücke der Chefsekretärin
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Personalabteilung