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Linden / Lehrer sollen bleiben
HANNOVER - STADT-ANZEIGER WEST:   Linden / Lehrer sollen bleiben
   Die Integrierte Gesamtschule sorgt sich um ihr Integrationsmodell – etliche Pädagogen sind nur abgeordnet.  Die Integrierte Gesamtschule Linden (IGS) will ihre sonderpädagogische Förderung langfristig sichern. Um einer möglichen Personalnot vorzubeugen,  möchte die IGS bei den niedersächsischen Schulbehörden erreichen, dass die sechs eingesetzten Sonderpädagogen eine feste Stelle in Linden bekommen.                
   Bislang sind diese Lehrer offiziell an verschiedenen Sonderschulen beschäftigt  und lediglich zum Dienst an der Gesamtschule „abgeordnet“. Ziel sei es, den  „status quo“ zu halten, sagt Erich Schuler, Rektor an der IGS. Rückendeckung  bekommt die Gesamtschule auch vom Bezirksrat Linden-Limmer: Das Stadtteilgremium hat in seiner vergangenen Sitzung beantragt, dass sich die Stadt für die gewünschte Stellenzuweisung stark macht.             
   Bei der bestehenden Konstellation wäre es prinzipiell möglich, dass die  zuständige Bezirksregierung die Lehrer nach Ablauf eines Schuljahres  zurückbeordert. Das könnte das Aus für das Integrationsmodell der IGS  bedeuten: Seit sechs Jahren werden Kinder mit besonderem Förderbedarf dort  gemeinsam mit den übrigen Schülern unterrichtet. Dafür stehen der Schule zusätzlich pro Jahrgang und Woche 25,5 Förderstunden zur Verfügung, die von Sonderschullehrern abgedeckt werden.         
   Derzeit besuchen die IGS 40 Kinder, die eine Körperbehinderung aufweisen oder besondere Schwierigkeiten beim Lernen, im Sozialverhalten oder beim  Spracherwerb haben. Dank der besonderen Betreuung – das zeigt ein Blick in die Statistik – schaffen die meisten von ihnen wenigstens den Hauptschulabschluss.     jre    Veröffentlicht 30.12.2002 15:44 UHR

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