UMWELT  - Doku des Schulelternrates 
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Überblick über die Umweltaktivitäten der IGS Linden
An der IGS Linden gibt es im Rahmen des normalen Unterrichtes zahlreiche Schwerpunkte, die sich mit Natur und Umwelt beschäftigen. Dazu gehört die Arbeit im Schulgarten ebenso wie Projekte "Wald", die z.T. fächerübergreifend in Deutsch, Gesellschaft und Biologie stattfinden und mit Aufenthalten in "Waldschulheimen" auch praktische Tätigkeit im Biotop Wald miteinbeziehen. 
Die IGS Linden beteiligt sich seit Jahren am Klimaschutzbündnis (Klimaschutzprogramm EXPO-Region Hannover)
An der IGS Linden wurden  Pläne zur Umgestaltung des Schulhofes erarbeitet, die ökologische Aspekte berücksichtigen. 
Energiesparen
1997 - Pilotprojekt "Abfallarme Schule"
1997 - Solarprojekttage
seit 1997   "Umweltschule in Europa"
Solaranlage auf dem Dach des "Großen Hauses"
2000 - Solaranlage auf den Sporthallen
2002 - Performance "Alles Müll oder was?"
2003 - IGS Linden setzt für Klimaanlage auf die Kraft der Sonnenenergie
NP,  28.05.2003    IGS Linden setzt für Klimaanlage auf die Kraft der Sonnenenergie     von Stefan Altmeyer     Hannover.  Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Hannover-Linden ist eine heiße Adresse in Sachen Solarenergie: Seit drei Jahren läuft auf einem Flachdach der Schule Am Lindener Berge eine thermische Solaranlage zur Wassererwärmung - jetzt setzt die Schule auch für den Betrieb einer Klimaanlage auf die Kraft der Sonne.      Bisher liefert ein System auf dem Dach warmes Wasser für die Heizkörper in den Unterrichtsräumen, so dass von Mai bis September keine zusätzliche Heizenergie notwendig ist.      Für das neue Projekt - eine Klimaanlage für die Bibliothek - werden weitere Anlagen auf dem Dach installiert. Solarzellen sollen den Strom für das Kühlsystem liefern.   ...   Für die Schule ist die Wärme- und Stromgewinnung ...  ein beliebtes Unterrichtsthema.     mehr ...
Stadt-Anzeiger West und Ost, Mo, 07.03.2000
Müll steht mutigen Models
140 Schüler haben zusammen mit acht Künstlern im Raschplatz-Pavillon die Performance "Alles Müll oder was?" aufgeführt und gezeigt, was man mit Abfällen und anderen Resten noch alles anstellen kann. 
Auch Mode aus Lumpen und Plastikmüll kann schick sein. Dies bewiesen vergangene Woche 140 Schüler des siebten Jahrgangs des IGS Linden mit einer "Müll-Performance" im Raschplatzpavillon. Während einer Schulprojektwoche hatte das Umweltamt acht Künstler engagiert, die mit den Schülern verschiedene Projekte zum Thema Müll organisieren sollten.  ...
Die Müll-Performance der Lindener Schüler gehört zu der Initiative "Erfolgreich Abfallarm", durch die das Umweltamt seit 1998 veruscht, den Abfallberg der öffentlichen Schulen langfristig zu halbieren. "Alleine die Müllentsorgung der 161 Schulen in Hannover verschlingt jährlich 1,3 Millionen Mark", sagte Umweltdezernent Hans Mönninghoff, also rund 660 000 Euro. Seit 1998 bekommen die Schulen 30 Prozent der eingesparten Entsorgungskosten als Prämie zur freien Verfügung .... Die IGS Linden sparte in den vergangenen vier Jahren 90 000 Mark Müllgebühren und erhielt dafür eine Prämie über 30.000 Mark.   mehr ...
NP, Mo, 30.10.2000  Schüler bauen in der IGS Linden Solaranlage
HANNOVER. Selbst ist der Schüler: 30 Mädchen und Jungen von der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden errichten an ihrem Sportplatz eine Solaranlage. Damit soll das Wasser für die Duschen erhitzt werden.
Alles läuft im Eigenbau-Verfahren: Eine Gruppe bereitet das Dach der Umkleidekabinen vor, eine andere verlegt Rohre vom Kessel im Heizungsraum auf das Dach. Ein drittes Team bastelt die sechs Sonnenkollektoren zusammen. 40 Quadratmeter Fläche ergeben die Kollektoren. Ihre Leistung: rund 10 000 Kilowattstunden im Jahr. Die "thermische Anlage zur Brauchwassererwärmung" soll im Sommer 76 Duschen versorgen. Im Winter unterstützt sie die Heizungsanlage. Planer erwarten jährlich 40 Prozent Energieersparnis. Die Schüler werkeln eifrig an ihrem Projekt: "Wir mussten erst mal löten lernen", meint Polyxeni Nalmpanti (15). "Und auch wenn alle mal fluchen: Es macht wirklich Spaß."      ink

Bericht des NW - Fachbereichsleiters Jörg Ilsemann
Der Aufbau der thermischen Solaranlage ist erfolgreich abgeschlossen. Die offizielle Einweihung findet am 23.11.20 um 11:00 Uhr in den Sporthallen der IGS Linden statt. Die Anlage wird vom Umweltminister und Landtagsabgeordneten Wolfgang Jüttner vorgenommen. Die Vertreter der Sponsoren proKlima, Klex, Bingo-Lotto, DBU und des Bezirksrats Linden-Limmer werden anwesend sein.    Insbesondere Volkmar Alms is zu danken, der mit den Schülerinnen und Schülern des 9. bis 13. Jahrhundert gute Arbeit geleistet hat. Die guten Erfahrungen auch mit dem Planer, Herrn Ebert von SunConsult und dem Installationsbetrieb Corona Solar haben die Arbeitsgemeinschaft GSE veranlasst einen Folgeantrag für das Jahr 2001 zu stellen. Es wird eine Fotovoltaik-Anlage für das Haupthaus in der Größe von 4,6 kW Leistung beantragt. Die jetzt gebaute Anlage ist die größte von Schülerinnen und Schülern gebaute Anlage in Deutschland (40 m2 - Kollektorfläche).
Jörg Ilsemann
1997:  Solarprojekttage in der Sek II mit Schulpartnerschaft
Vom 7.7. bis 9.7.1997 fanden in der Sek II der IGS Linden die "Solarprojekttage" statt. Diese hatten das Ziel, in
verschiedenen Bereichen der regenerativen Energieträger Initiativen zu starten. Alle Aspekte wie Theorie, Praxis, Kultur, Gesellschaft sind in den Projekttagen behandelt werden.
Dazu sind Arbeitsgruppen in Planung wie
 - Energiesparen in der Schule
 - Einbau einer Photovoltaikanlage an der Schule
 - Partnerschaft mit einer kubanischen "Solarschule";
1997:  Photovoltaik-Anlage mit Anbindung an das Internet
In der Fachkonferenz NW wurde am 13.7.97 beschlossen, daß die IGS Linden den Antrag stellt, sich an einem dreijährigen Projekt von "Preußen-Elektra" in Zusammenarbeit mit den "Stadtwerken Hannover" zu beteiligen. Bei diesem Projekt ging es um die Ermittlung der Möglichkeiten von Photovoltaik in den nördlichen Bundesländern mit Hilfe von zahlreichen Schulen.
Photovoltaik-Anlagen wurden in den Schulen aufgebaut und von Schülergruppen betreut. Die Meßdaten werden gesammelt und mit Hilfe einer Anbindung an das Internet zentral ausgewertet. In einem pädagogischen Begleitprogramm wurden die Schulen in die Lage versetzt, das Thema im Unterricht zu bearbeiten;
1997: "Umweltschule in Europa"
In einer Sitzung des Schulelternrates am 5.5.1996 wurde die Presseinformation der Bezirksregierung Hannover über das Projekt "Umweltschule in Europa" aufgegriffen.  Im Rahmen dieses Projektes wollen "über 2000 Schulen in 17 europäischen Staaten" "einen Beitrag leisten, Schule und Schulumfeld dauerhaft umweltverträglicher zu gestalten. Die Schulleitung und das Kollegium griff die Idee auf und stellte den Antrag..      Mit Schreiben der Bezirksregierung vom 22.8.97 wurde die Schule informiert, dass die IGS Linden eine Genehmigung zur Teilnahme am Projekt "Umweltschule in Europa" erhalten hat. Insgesamt 46 Schulen aus dem Regierungsbezirk Hannover sind aufgenommen.

Folgende Vorhaben in der IGS Linden wurden anerkannt:
     Abfallarme Schule
     Energiesparen
     Solarprojekt

Rückblick auf das Projekt  "Abfallarme Schule" (ab 1997 als Pilotschule)
   Die IGS Linden war die Pilotschule für das Projekt "Abfallarme Schule"
Bereits in den Monaten Juni bis Dezember 1997 ersparte die IGS Linden der Stadt  7 * 1308,60 = 9160,20 in einer ersten Phase. 
Die zweite Phase begann im November, das bedeutet weitere 1528,80 DM im Dezember. Machte zusammen 10.689 DM. 
Von dieser Ersparnis gab es noch keinen Anteil, da der Beschluss im Rat der Stadt aufgrund der Erfahrungen der IGS Linden erst im Jahr 1998 erfolgte. 

Im Jahr 1998 ersparte die IGS der Stadt Hannover dann volle 24.876,-- DM.
    Begonnen wurde das Projekt 1997 im 8.Jahrgang der Sek I mit wissenschaftlicher Begleitung des Wissenschaftsladens. Im Rahmen dieses Projektes wurde mit den Schülerinnen und Schüler  die Probleme von Müll aufgearbeitet und die Möglichkeiten der Abfallvermeidung und Abfalltrennung in der Praxis aufgezeigt.
   Auch in die Betriebssimulation "Albatros" in der ersten Projektwoche  im Schuljahr 1997/98 das Projekt mit einbezogen, erstmals wurden  "Umweltbeauftragte in Stabsposition" in den "Betrieb" eingeführt und die Möglichkeiten, Produktion und Vertrieb von Produkten umweltverträglicher zu gestalten, praktisch erprobt.
   Die Müllbehälter der IGS Linden wurden umgestellt. Diese Umstellung erbrachte in einem ersten Schritt  eine monatliche Ersparnis von 1308,60 DM  (bislang 3.597,40 DM - nun ), in einem zweiten Schritt seit den Herbstferien 1997 von weiteren 764,40 DM, d.h. 2.288,80 DM. Es wurden weitere Altpapier- und Leichtverpackungscontainer aufgestellt werden und Restmüll-Container reduziert. Die aktuellen Gebühren von 43.168,80 DM konnten so auf 18.292,80 DM gesenkt werden.
   Aufgrund der guten Erfahrungen des Projektes "Abfallarme Schule"  wurde ein Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen und SPD im Rat der Stadt eingebracht werden, so daß wie beim "Energiesparen durch Nutzerverhalten" der Schule, an der eine Einsparung ermöglicht wurde, 30% der eingesparten Mittel zur Verfügung gestellt werden.
    Der Landkreis ist großzügiger als die Stadt. Er gibt die Ersparnis voll an seine 29 Schulen weiter: 160.000 DM im Jahr: "Müll sortieren lohnt sich im Klassenraum".
   Die Stadt Hannover hingeben will in der Beschlussdrucksache Nr.3019/97 zu überlassen, von den erhofften Einsparungen in Höhe von 650.000 DM im Jahr sollen 60% = 400.000 DM der Haushaltskonsolidierung dienen.

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